Gelbgiessen
Nach einer mehrfachen Lehmummantelung und mehreren Trocknungsphasen wird das Wachs am Holzkohlefeuer ausgeschmolzen. Die ganze Form wird in einem selbstgebauten Ofen erhitzt, das Metall verflüssigt und durch Stürzen in die Form eingegossen. Diese Technik eignet sich für kleinere Objekte, Figuren und schmuckhafte Teile.
Gelbgiessen
Geheimnisse des Metallgiessens in einer geschlossenen Form

Wachsmodell

Alte Patronenhülsen als Giessmaterial
Gelbgiessen ist ein faszinierendes, uraltes Metallgiessverfahren mit Ursprung in Indien und Afrika. Bis ins letzte Jahrhundert wurden Kultgegenstände aus Gold gegossen. Auch Messing ist in Westafrika seit vielen Jahrhunderten Giesswerkstoff. Die Farbe dieser Metalle gibt dem Verfahren den Namen. Ausgangspunkt zum Gelbgiessen ist ein selbst gefertigtes Modell aus Wachs. Nach einer mehrfachen Lehmummantelung und mehreren Trocknungsphasen wird das Wachs am Holzkohlefeuer ausgeschmolzen. Die ganze Form wird in einem selbstgebauten Ofen erhitzt, das Metall verflüssigt und durch Stürzen in die Form eingegossen. Diese Technik eignet sich für kleinere Objekte, Figuren und schmuckhafte Teile.
Januar 2017, ZHdK